Bundespräsident Horst Köhler und Ministerpräsident Georg Milbradt eröffneten am 1. Dezember 2007 mit über 700 Ehrengästen das Museum Gunzenhauser. Das ehemalige Sparkassengebäude am Falkeplatz war in den letzten Jahren umgebaut worden, um die knapp 2.500 Bilder umfassende Sammlung des Münchner Galeristen Alfred Gunzenhauser zu präsentieren, die er der Stadt gestiftet hatte. Der Wert der vorwiegend expressionistischen Werke, darunter 290 Gemäde des Malers Otto Dix, liegt bei rund 200 Mio. Euro.
Schon Stunden vor dem Festakt im Opernhaus wimmelte es auf dem Theaterplatz und in den Straßen rund um die Oper von Polizisten. Nach und nach füllte sich das Haus mit Prominenten aus Kunst, Politik und Wirtschaft. Kurz vor 11 Uhr trafen nacheinander der fröhliche sächsische Ministerpräsident und der ebenso gut gelaunte Bundespräsident an der Oper ein, wo sie von Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig herzlich begrüßt wurden.
Nach dem Festakt wurden die Gäste von einigen Teilnehmern der am Nachmittag stattfindenden Bergparade empfangen. Anschließend folgte nach kurzer Fahrt in der Limousine oder einem der Sonderbusse der Moment, auf den alle gewartet hatten: der Rundgang durch das Museum. Seit dem 2. Dezember ist dieses nun auch für die Allgemeinheit geöffnet.
![]() Wegweiser zum Museum Gunzenhauser in der Schadestraße |
![]() Blick vom Niklasberg zum Museum Gunzenhauser |
![]() Ankunft des Bundespräsidenten am Opernhaus zur Eröffnungsveranstaltung |
![]() Bundespräsident Horst Köhler (l.), Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig und Ministerpräsident Georg Milbradt |
![]() Der Zwickauer Knappenchor bildet ein Spalier für die Gäste |
![]() Für den Transfer der Gäste zum Museum stehen Busse bereit |
![]() Ankunft des Bundespräsidenten am Museum Gunzenhauser ![]() Alfred Gunzenhauser (o. M.) betritt "sein" Museum ![]() Roter Teppenaufgang im Museum |
![]() Ankunft der Gäste am Museum ![]() Johannes Grützke: Porträt Alfred Gunzenhauser ![]() Otto Dix: Selbstbildnis mit Wanderhut |